Für Rügen, Ummanz & Hiddensee

Heimat und Identität bewahren - Lebensverhältnisse verbessern


Liebe Mitbürger,

bis zu den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern sind es nur noch gut 3 Monate. Das Wahlprogramm der AfD Mecklenburg-Vorpommern ist fertig und befindet sich in der Endredaktion. Auf 50 Seiten sind unsere Ziele und die Wege zu deren Erreichung formuliert. Ich werde es auf den Infotischen und bei Veranstaltungen vor Ort vorstellen und erläutern.

Sollte ich ein Direktmandat für den Landtag erringen, könnte ich mir vorstellen auf zwei Gebieten tätig zu werden. Zum einen wäre das der Bereich der Wirtschaft, zum anderen der der Bildung und Erziehung. Auf unserer Insel gibt auf beiden Feldern genug zu tun. Unsere Küstenfischer werden von allen Seiten bedrängt. Erst unlängst versenkten ein paar wenig informierte Greenpeace-Aktivisten Felsbrocken auf dem Adlergrund um gegen die Schleppnetzfischerei zu demonstrieren. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie nannte das zurecht eine "Verschmutzung". Die AfD demonstrierte im Hafen von Sassnitz dagegen. In meiner Rede verwies ich darauf, dass die Fischer schon genug durch ständig sinkende Fangquoten in Ihrer Existenz gefährdet sind, inzwischen haben wir erfahren, dass die Fangquoten beim Hering halbiert werden. Wohin soll das führen? 





Ähnliche Probleme haben die Landwirte. Die permanente Gängelei durch Brüssel und unsere Regierung, z. B. beim Einsatz von Dünger führt zu Ertragseinbußen. Die Auswahl der Messstellen zur Ermittlung der Nitratbelastung ist oftmals fragwürdig. Wir brauchen auf Rügen mittelständische Betriebe, auch in der verarbeitenden Industrie, Betriebe, die Arbeitsplätze anbieten, auch außerhalb der Saison. Die Molkerei in Bergen war ein solcher Betrieb, bis der Rügener Badejunge sprichwörtlich baden ging. Aktuell im Gange ist der Streit um Nordstream II. Die AfD bezieht klar Position für diese Unternehmung und gegen Sanktionen gegen Russland. Auch hier waren wir in Sassnitz auf der Strasse. Ein weiteres drängendes Problem auf unserer Insel ist die Infrastruktur im weitesten Sinne. Für viele Menschen wird es immer mühseliger, den Arzt zu besuchen, Behördengänge zu erledigen u.a.m. Es ist auch peinlich, wenn man bei Lietzow oder Bobbin plötzlich kein Netz mehr hat und Telefonate unvermittelt enden. Zum Thema Infrastruktur gehören auch marode Schulen und Turnhallen, Lehrermangel, Schüler, die in den Bussen auf dem Boden sitzen müssen. Das kann man alles "reparieren", schwerer wird das mit den Schäden sein, die unsere Kinder durch die politisch-ideologische Indoktrination davontragen. Sie werden zum Duckmäusertum erzogen statt zum kritischen Hinterfragen, sie werden in Angst erzogen, vor Klimakatastrophe, vor Corona, vor sogenanntem "rechten Gedankengut". Ich würde mich im Landtag für die politisch neutrale Schule einsetzen, für die Erziehung zur Heimatliebe und für diskussionsfreudigen Unterricht.